Treffen der Tierpaten

 

Samstag, 28. November 2015

 

Wie bei jedem Patentreffen wurden zunächst die Tiere gefüttert. Um diese Jahreszeit kann es allerdings passieren,
dass kein Tier zum Fressplatz kommt, da sie im Winter weniger fressen. Es sind Wildtiere und die Natur bietet im
Winter für die Vegetarier eine wesentlich ärmere Speisekarte. Die Tiere fressen sich im Herbst eine ausreichende
Fettschicht an, um gut über den Winter zu kommen. So kamen auch nicht alle Patentiere zum Fressen. Lediglich
das Sikawild und Hektor, der braune Damhirsch waren da. Den Kindern fiel natürlich sofort auf, dass die Tiere ein
wesentlich dunkleres Fell hatten, als noch beim letzten Patentreffen. Das warme Winterfell der Tiere ist dunkler und
die Haare sind dichter und länger.

Mit unserer Waldlehrerin Andrea Hirsch gibt es im Wildgehege immer wieder Neues zu entdecken. Warum
ist es im Wildgehege an einigen Stellen matschiger als an anderen?

Im hinteren Teil des Wildgeheges hält sich das Damwild auf.

An den Wurzeln der umgestürzten Bäume klebt der Lehm. Hieraus entanden Waldgeister an den Rinden der
Bäume des Wildgeheges.

Auf welchen Baumstämmen kann man gut balancieren? Auf Eichen-, Birken oder Buchen?

Die glatte Buchenrinde war sehr rutschig, noch schwieriger balancierte man auf einem Buchenstamm ohne Rinde!

Ein wärmender Kinderpunsch und ein Feuer taten gut.

Nachdem auch der Geschenkanhänger mit dem Hirschen aus einer halben Erdnussschale hergestellt war, konnte
noch eine Hirschkuh oder ein Hirsch aus einem Tannenzapfen gebastelt werden.

Zum Abschluss gab es noch für alle den Tierpatenausweis mit einem Foto der Tierpaten und dem Patentier.

 

Aktualisiert ( Montag, den 30. November 2015 um 23:56 Uhr )

 

Mit dem Bagger ins Wildgehege

Samstag, 21. November 2015

 

Unsere "Fütterer" können ein Lied davon singen. Sobald es einige Tage geregnet hat, ist es in Teilen des Wildgeheges so matschig, dass man sich nur mit Gummigstiefeln dahin wagen kann. Besonders betroffen sind natürlich die Stellen, wo sich die Tiere häufig aufhalten, wie beispielsweise an der Futterraufe und an dem Salzleckstein. In der Vergangenheit hatten wir schon mit Hilfe von Pateneltern und Vereinsmitgliedern den Bereich an den Futtertischen mit Schotter angefüllt, damit die Tiere trockenen Fußes fressen können.

Um den Bereich an der Futterraufe und am Salzleckstein etwas trocken zu legen, half uns nun der Garten- und Landschaftsbauer Fotios Kotzaminidis, indem er mit Hilfe eines Baggers den Matsch rund um die Futterraufe entfernte und durch einen zwei Meter breiten Schotterstreifen ersetzte. So ist die Futterstelle leichter sauber zu halten.

Am Salzleckstein hatte sich eine tiefe Kuhle gebildet, die sich bei Regen mit Wasser füllte. Auch diese Vertiefung wurde mit Schotter gefüllt.

Die Damwild-Hirsche Moritz (schwarz) und Blümchen (weiß) stehen nun trocken.

Aktualisiert ( Montag, den 30. November 2015 um 19:55 Uhr )

 

Arbeitseinsatz im Wildgehege

Samstag, 14. November 2015

 

Nach dem Motto "Viele Hände, schnelles Ende!" waren auch an diesem Samstag wieder ausreichend Vereinsmitglieder gekommen, um noch vor Wintereinbruch einige Arbeiten zu erledigen. Besonders wichtig war dabei die Entfernung des teilweise noch vorhandenen Verbissschutzes von nicht angegangenen Buchen. Drei Pflöcke pro Baum an denen Knotengitter als Schutz befestigt war, wurden von den Tieren einfach umgeworfen. Nachdem sich ein Hirsch dabei mit dem Geweih im Draht verfangen hatte und nur mit Hilfe unserer Tierärzte Dr. Ehrhardt & Ehrhardt befreit werden konnte, musste hier dringend etwas geschehen.

Die Tierärzte Annette und Dr. Jörg Ehrhardt konnten den Damhirsch befreien

Die Spuren des Pfingssturmes Ela sind längst nicht alle beseitigt. Hier gibt es immer etwas zu tun.

Bei den Arbeiten im Wildgehege sind Zuschauer anwesend.

Inzwischen haben Freunde des Wildgeheges aus Castrop-Rauxel und aus den Nachbarstädten auch nach der Herbstaktion noch reichlich Winterfutter ins Wildgehege gebracht, so dass auch hier Kastanien, Eicheln, Äpfel und Mais ordentlich gelagert werden mussten. Die Kinder Jana und Till halfen dabei.

Die Fässer für die Kastanien und Eicheln am Eingang zum Wildgehege in die zahlreiche Besucher auch nach der Herbstaktion noch die gesammelten Früchte brachten, wurden nun bis zum nächsten Herbst wieder verstaut.

Nach getaner Arbeit tut eine kleine Stärkung gut.

 

Aktualisiert ( Samstag, den 14. November 2015 um 23:07 Uhr )

 

Festmahl für die Tiere des Wildgeheges

Samstag, 7. November 2015

 

Spät am Samstagabend bekamen die Tiere des Wildgeheges in Deininghausen noch Besuch. Florian Reckinger brachte mit einem Trecker einen Anhänger leckeren Mais ins Gehege.

Ein Maisfeld seines Lehrbetriebes (Am Veiinghof in Waltrop) konnte nicht vollständig abgeerntet werden, weil es an einer Stelle zu feucht war und daher mit den großen Erntemaschinen nicht befahrbar war.  Irgendwie musste der Mais jedoch vom Feld, denn die Folgefrucht musste gesät werden.

Florian ReckingerFlorian Reckinger, bis zum Sommer Schüler des ASG’s, absolviert nach dem Abitur seit August eine Ausbildung zum Landwirt auf dem Hof Krumnacker. Selbst aus Castrop-Rauxel (Schwerin) fragte Florian beim Förderverein Wildgehege Grutholz und beim Nabeba nach, ob sie Mais für die Fütterung der Tiere gebrauchen könnten.

Klar, beide Vereine können Mais gebrauchen, denn sie haben Tiere, die ihn gerne fressen. Schnell hatte Florian Reckinger Freunde und Familie mobilisiert, um mehr als 5000 Maiskolben von Hand zu ernten und anschließend die aufstehenden Stängel mit der Motorsense zu schneiden.

Michelle Becker, Benni Saße (9 Jahre), Jan Stehmann, Florian, Tobias und Ully Reckinger arbeiteten sieben Stunden, um die Kolben den gemeinnützigen Vereinen zu spenden. „Erntegut bergen und transportieren“ ist einer der vielen Punkte im Ausbildungsplan von Florian. Florian hat diese Aufgabe toll gemeistert und sein Arbeitgeber Bernd Krumnacker hat ihm hier freie Hand gelassen. Er durfte den Mais ernten und verschenken.

Florian hat schon mit 16 Jahren in Warendorf den Führerschein für Landmaschinen gemacht, hat Freude an diesen Maschinen und fotografiert und filmt sie schon seit langem. Nach seiner verkürzten zweijährigen Lehre möchte er an der Fachhochschule Landwirtschaft studieren.

 von links: Michelle Becker, Florian Reckinger, Benni Saße, Tobias und Ully Reckinger

Von links: Michelle Becker, Florian Reckinger, Benni Saße, Tobias und Ully Reckinger

Der Förderverein Wildgehege hat sich riesig über die Aktion von Florian gefreut. Wir danken Florian und dem Landwirt Bernd Krumnacker und natürlich der Helferin und den Helfern der Aktion ganz herzlich. Die Tiere werden im Winter gut mit Futter versorgt sein.

Aktualisiert ( Montag, den 09. November 2015 um 16:50 Uhr )

 

Kastanien aus Bochum-Harpen

Donnerstag. 22. Oktober 2015

 

Noch mehr Kastanien! Christian Sperl, Fachberater des Kleingärtnervereins Grümerbaum in Bochum-Harpen, brachte 16 Kisten Kastanien und zwei Kisten Eicheln für die Winterfütterung der Tiere im Wildgehege.

Gesammelt hatten die Früchte die Kinder und Enkelkinder der Kleingärtner in Bochum. Natürlich haben auch hier ab und zu die Großeltern beim Sammeln geholfen. Wenn die Hirsche und Hirschkühe des Wildgeheges sprechen könnten, dann würden sie sich ganz herzlich bei den großen und kleinen Sammlern für das Futter bedanken. So sagt der Förderverein einen ganz herzlichen Dank an den Kleingärtnerverein Grümerbaum und deren Kinder und Enkelkinder.

Aktualisiert ( Samstag, den 07. November 2015 um 10:13 Uhr )

 
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